Brustgeschirr statt Halsband? |
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Seite 5 von 6 Der Hals das soziale Organ / Mehr Sicherheit durch das Brustgeschirr Diesen recht unangenehmen Auswirkungen durch das Tragen eines Halsbandes, versucht sich der Hund meist durch Flucht nach vorn zu entziehen. So entsteht das Ziehen an der Leine. Viele Menschen versuchen nun dem Hund durch Leinenruck dieses Ziehen abzugewöhnen. Der unangenehme Leinenruck wird vom Hund, da er einen Impuls an der Halsunterseite bekommt, als plötzlicher Angriff angesehen (ein Kehlbiss ist tödlich!) und löst so eine erneute Fluchtreaktion aus. Außerdem erfolgt der Ruck ja immer auf eine lockere Leine (an der gespannten Leine kann schließlich kein Ruck ausgeführt werden). Es erfolgt eine Fehlverknüpfung denn der Hund lernt, auf eine lockere Leine erfolgt Schmerz und dem will er natürlich unbedingt entgehen indem er noch besser zieht... Häufig gibt es aus diesem Kreislauf kein Entkommen mehr. Durch das Tragen eines Brustgeschirrs wird dieser unangenehme Druck vom Hals des Hundes genommen. Bei ca. 20% der Fälle gibt sich das Ziehen durch das Tragen eines Brustgeschirrs von ganz allein, mit dem entsprechenden Programm zur Leinenführigkeit ist dem Hund das Ziehen an der Leine auch ohne Leinenruck abzugewöhnen. Last but not least – birgt das Tragen eines Brustgeschirrs noch weitere Vorteile: Durch den auf dem Rücken liegenden Steg können Sie den Hund viel besser und schneller festhalten. Dieser Griff ist, besonders bei langhaarigen Hunden viel besser zu erreichen als ein Halsband das irgendwo im dichten Fell liegt. Für den Hund ist das Halten am Rückensteg ebenfalls viel angenehmer. Verletzungen an der Hand des Hundehalters durch einen sich im Halsband windenden Hund werden vermieden. Und wenn der Hund einmal aus einer Gefahrenzone (z.B. Schacht, Fluss etc.) herausgezogen werden muss, ist das am Geschirr problemlos möglich, ohne den Hund zu würgen!
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