Rund um den Hund
Brustgeschirr oder Halsband? Brustgeschirr statt Halsband? |
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Seite 2 von 6 Gesundheitliche Aspekte Es gibt viele gute Gründe auf die Benutzung von Halsbändern, insbesondere von schmalen Halsbändern, Kettenhalsbändern, oder sogar Stachelhalsbändern – die dem Hunde Schmerzen zufügen – zu verzichten: Durch das Tragen eines gut sitzenden Brustgeschirres wird der Druckpunkt auf den Brustkorb verlegt. Somit bleiben Kehlkopf, Halsmuskulatur und die Halswirbelsäule unbelastet. Sehen wir uns diese 3 Körperbereiche einmal genauer an:
Wird im Training z.B. mit einem Kettenhalsband und mit Leinenruck gearbeitet (ganz gleich ob mit oder ohne Würgefunktion!) geht jeder Ruck vom Hals ausgehend, die gesamte Wirbelsäule entlang bis in die Schwanzspitze! Es ist dabei gleich, ob es ein harter Ruck oder auch viele leichte sind – sie können den Bewegungsapparat Ihres Hundes schädigen! Er kann die Schilddrüse, die Halswirbelsäule, den Kehlkopf, die Halsmuskulatur, Rückenwirbel und andere Organe verletzen. Es kann z.B. passieren, dass der vom Halsband ausgehende Druck genau zwischen 2 Wirbeln abgefangen wird, was je nach Stärke der Einwirkung bis hin zu Bandscheibenverschiebungen führen kann. Viele Halswirbel-Erkrankungen bei Hunden finden hier ihren Ursprung. Außerdem kommt es auch häufig zum Schleudertrauma. Daraus resultierend ergeben sich oft Wirbelverschiebungen am Rücken, die permanente Kopfschmerzen auslösen. Einige Tierärzte vermuten, dass es durch eine gestörte Blutzirkulation zu Sehstörungen kommen kann. Auch der Zusammenhang zwischen Leinenruck und Gehirnschäden wird diskutiert. Stellen Sie sich bitte vor Sie würden ein Halsband tragen und jemand würde von hinten kräftig daran rucken! Keine angenehme Vorstellung, oder? |